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08.07.2005
Quelle:
Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

Die Sanierung beginnt mit einem Hammerschlag

Stadt steckt Millionen in die Wohnungen an der Weser- und Oststraße für bessere Lebensqualität in Eschweiler-Ost

Eschweiler. Mit dem ersten Hammerschlag begann am Mittwoch die heiße Phase der Baumaßnahmen an der Weser- und der Oststraße. In den nächsten 20 Monaten werden dort im Zuge des Projekts „Soziale Stadt Eschweiler-Ost“ 60 Wohnungen saniert und modernisiert. In weiteren Bauabschnitten sollen in naher Zukunft insgesamt 177 Wohnungen, die die Strukturförderungsgesellschaft Eschweiler von der Stadt in der Maas-, Weser- und Oststraße erworben hat, in Stand gesetzt werden.

„Für die Stadt und auch für mich persönlich ist dies ein wichtiger Tag“, betonte Bürgermeister Rudi Bertram. Ziel des Projekts müsse es sein, die Lebensqualität für die Bewohner im gesamten Stadtteil zu verbessern. Besonders hervor hob Rudi Bertram das Engagement des parlamentarischen Staatssekretärs Achim Großmann, der sich um das Projekt „Soziale Stadt“ in Eschweiler sehr verdient gemacht habe. „Darüber hinaus ist der Baubeginn auch in Sachen Arbeitsplätze ein Signal für die Betriebe der Stadt und der Region“, erklärte der Bürgermeister. Und neben den Sanierungsarbeiten stehen weitere Projekte wie die geplante Bürgerbegegnungsstätte in Eschweiler-Ost auf der Tagesordnung. „Wir werden uns im Ortsteil breit machen“, kündigte Rudi Bertram an.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen werden die gesamten Wohnungsausstattungen erneuert. Ebenso erfolgen eine Modernisierung der gesamten Haustechnik sowie umfassende Wärmeschutzmaßnahmen gemäß Energieeinsparverordnungen. „Auch die Wohnungszuschnitte werden verändert, da sie nicht mehr zeitgemäß sind“, erklärte Josef Mainz, Leiter der technischen Abteilung des EBV, der die Umbaumaßnahmen betreuen wird.

Die Zahl der Wohnungseinheiten wird in den nächsten eineinhalb Jahren auf 48 verringert. Die Wohnungsgrößen werden 55, 69 und 94 Quadratmeter betragen. „Durch den Anbau attraktiver Balkonanlagen wird die Wohnfläche von derzeit 3290 Quadratmeter auf 3448 Quadratmeter steigen“, so der Diplomingenieur, der die Wohnanlage nicht zuletzt wegen der innenstadtnahen Lage als absolut sanierungswürdig bezeichnet. „Sie wird attraktiven Wohnraum bieten.“ (ran)