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23.02.2006
Quelle:
Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

Eschweilers Erdwärme-Projekt interessiert selbst Gäste aus dem fernen Korea

Delegation informiert sich über Erdwärme-System in städtischen Wohnungen im Stadtteil Ost Eschweiler. Die Erdwärmenutzung in der Indestadt weckt auch das Interesse in Fernost. Am Freitagnachmittag besuchte eine koreanische Delegation Eschweiler, um sich hier über die Nutzung erneuerbarer Energien zu informieren. Dabei besichtigte die Delegation das Geothermie-Vorhaben der Stadt Eschweiler in der Weserstraße. Dort werden kommunale Wohnungen mit Erdwärme-Systemen ausgerüstet. In den vergangenen Monaten wurden dazu zahlreiche Erdwärme-Bohrungen bis etwa 100 Meter erstellt, die Gebäude wurden kernsaniert und mit einer Fußbodenheizung ausgerüstet.

Die Gäste aus Fernost wurden von Bürgermeister Rudi Bertram sowie Vertretern der ausführenden Unternehmen begrüßt und bei der Besichtigung des Stadterneuerungsprojektes von Vertretern der RWTH Aachen, der Industrie- und Handelskammer und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Landes begleitet.

„Kein Luxus“

„Dieses Vorhaben hier an der Weserstraße zeigt, dass die Nutzung erneuerbarer Energien keineswegs ein Luxus ist“, so Bürgermeister Bertram. Dass der Einsatz von Erdwärmesystemen mit Wärmepumpen im sozialen Wohnungsbau ökologisch sinnvoll und vor allem wirtschaftlich ist, fanden auch die koreanischen Besucher.

Geschäftskontakte

Über eine Stunde lang schauten sich die Gäste aus Fernost das Projekt in der Moselstraße an. So besichtigten sie unter anderem das Bohrfeld zur Nutzung von flacher Erdwärme und Kälte- und Wärmeversorgung für die Wohneinheiten in der Moselstraße. Hier hat die stadteigene Strukturförderungesellschaft bei der Sanierung ihres Wohnungsbestandes im Stadtteil Eschweiler-Ost für 60 Wohnungen und rund 5000 Quadratmeter Nutzfläche diese Energieform für die Fußbodenheizung in den sanierten Wohnungen eingesetzt.

Das Land, die Besucher aus Korea und die deutschen Unternehmer streben eine Vertiefung der Geschäftbeziehungen auf diesem Sektor an. (dmü)